GARTENNOTIZBUCH
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7. Januar
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Die Raunächte sind vorbei und das Jahresrad beginnt, sich langsam wieder zu drehen. Die Natur gibt mir meinen Arbeitsrhythmus vor. Der milde Januar zeigt sich dunkel, nebelig, grau und regnerisch. Das ist genau die richtige Zeit, um Pläne für das neue Jahr zu schmieden, sich zu organisieren und zu konzentrieren. 2013 verlangt Klarheit und Struktur.
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1. Februar |
Noch ist es Winter, doch der Frühling liegt schon in der Luft: merklich länger und milder werden die Tage, die Natur erwacht und alles Wachsen und Werden beginnt von Neuem. Voller Freude auf meinem täglichen Gartenrundgang habe ich bereits die allerersten Frühlingsblüher begrüßt: Christrose, Hamamelis, Haselnuss und natürlich die Schneeglöckchen.
Im Gewächshaus blüht der Rosmarin und Hyazinthen verströmen ihren starken Duft auf der warmen Fensterbank.
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| 4. März |
Das winterliche Intermezzo scheint überstanden. Endlich wieder Sonne genießen! In den Anzuchtschalen strecken sich die Sämlinge dem Licht entgegen und bald werden sie zu prächtigen Jungpflanzen heranwachsen. Jedes Jahr von Neuem fasziniert mich dieses Wunder...
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| 14. März |
Der Winter ist zurück und scheint unerbittlich: 20 cm Neuschnee in den letzten beiden Tagen, dazu eisige Temperaturen. Die Kräuteranzucht muß noch warten!
Das Gewächshaus steht voll mit Überwinterungspflanzen... |
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... und die neuen Stecklinge warten auf die Weiterkultivierung!!!
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| 22. April | "Alles, was wächst, ist still und fällt zunächst nicht ins Auge. Aber dann ist es |
| da, als wäre es schon immer da gewesen." Sr. Rosemarie Bareiß | |
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Diese Notiz fand ich kürzlich in meinem Tageskalender und er ist in der Tat derzeit allgegenwärtig. Jeden Tag auf´s Neue überrascht uns die Natur mit kleinen Wundern. Ganz zart und scheinbar über Nacht sprießen Blätter, Knospen und Blüten. Heute morgen habe ich die blühenden Wildpflaumen entdeckt, Mini-Tulpen und dicke Blattknospen unserer Kastanie. Ich bin entzückt.
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